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GESBIM
Gesundheit statt Bahnlärm in Mannheim


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Die Ausgangslage:

Die Korridorstudie (Abschlussbericht vom 10.3.2015) für die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim hat unter anderem zum Ziel, den Lärm an Bestandsstrecken zu reduzieren.
Trotzdem empfiehlt sie in 4 von 5 Varianten, dass die Güterzugbelastung über die Mannheimer Riedbahn vervielfacht werden soll, mit einer nächtlichen Belastung von
- in etwa dem Vierfachen gegenüber dem "Bezugsfall" ohne Neubaustrecke, d.h. gegenüber dem Referenzjahr 2025, oder
- bis zum Achtfachen gegenüber heute.

Laut Korridorstudie sollen nachts bis zu 200 Güterzüge über die Riedbahn geführt werden, alle
zweieinhalb Minuten einer.

Kein Lärmschutz kann das kompensieren!



Die Kernforderung der GESBIM:

Die Lärmbelastung durch die Neubaustrecke soll auch in Mannheim, wie in der Studie gefordert, reduziert und nicht vervielfacht werden.
Dazu ist eine
Güterzugunterfahrung oder -Umfahrung erforderlich, wegen dichter Bebauung nur in Tunnelbauweise.

Wir fordern einen 24-h-Güterzuglärmschutz für den gesamten Mannheimer Stadtbereich.
Mannheim soll nicht zur "Lärmhauptstadt Europas" werden, sondern der Lärm, eine der größten heutigen Umweltbelastungen, soll reduziert werden, um die Lebensqualität in Mannheim zu erhalten und zu verbessern.




Weitere Positionen der GESBIM:
  • GESBIM tritt für die Verlagerung von Gütertransporten von der Straße auf die Schiene ein
  • Die Notwendigkeit des Ausbaus der Güterzugkapazität der Europatransversale Rotterdam-Genua wird akzeptiert
  • Eine Transitstrecke in Tunnelbauweise muss vernünftigerweise an den Güterbahnhof angeschlossen sein, da ein erheblicher Bruchteil der Güter hier umgeschlagen wird
  • GESBIM teilt das Ziel der Region, den S-Bahn-Verkehr weiter auszubauen
  • GESBIM teilt das Ziel der Region, den ICE-Verkehrsknoten Mannheim weiterzuentwickeln
  • Eine Verschiebung des Lärmproblems von einer Gemeinde auf die andere ist keine Option
  • Lärmschutzmaßnahmen, die städtebauliche Nachteile bringen oder die Menschen in ihre Häuser verbannen, sind keine Option

Forderung an die politischen Entscheidungsträger:

Wir fordern von Gemeinderat, Stadtverwaltung, regionalen Akteuren und der Landes- und Bundespolitik sowie von der Deutschen Bahn, das Rückgrat der wichtigsten Nord-Süd-Güterverkehrsverbindung Europas nicht für das nächste Jahrhundert oberirdisch durch Mannheim zu planen und zu bauen.
Was für Offenburg möglich ist, muss auch für Mannheim gelten:

Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen, städtebauliche Entwicklung und der Erhalt von Eigentum sind gesellschaftliche Werte, die Vorrang haben müssen vor einer betriebswirtschaftlichen Kalkulation, die externe Kosten der Allgemeinheit nicht berücksichtigt.


Lesen Sie auch unser  Basispapier zur Neubaustrecke  und das  Basispapier zu Riedbahnausbau und Übergangslösungen .







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